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Hardt Hyperloop baut derzeit eine 400 Meter lange Teststrecke in Groningen. Auf dieser Strecke werden sie Tests mit einem Prototypfahrzeug durchführen. Bakker Magnetics hat die Magnetschwebevorrichtungen für diesen Prototyp hergestellt. Diese Baugruppen sind extrem leistungsfähig und ermöglichen das Schweben des Fahrzeugs, was letztlich zu einer Reisegeschwindigkeit von bis zu 700 km/h führt!

Schwebebalken für Hardt Hyperloop.

Eine der Magnetschwebetechnik-Baugruppen

Was ist Hyperloop?
Der Hyperloop ist ein neues Transportsystem, bei dem Fahrzeuge auf Magnetfeldern schweben und sich durch Niederdruckröhren bewegen. Es ist unglaublich energieeffizient und verbraucht nur 10 % der Energie, die für den Straßen- und Luftverkehr benötigt wird, und 50 % weniger Energie als der Schienenverkehr. Der Hyperloop erzeugt nicht nur keinen Lärm, keine Vibrationen und keine Umweltverschmutzung, sondern kollidiert auch nicht mit anderen Infrastrukturen. Außerdem kann er sich nahtlos in die städtische und natürliche Umgebung einfügen. Insgesamt bietet der Hyperloop die nachhaltigste Lösung, um die steigende Nachfrage nach Transportmitteln zu befriedigen.

Im Hyperloop fahren autonome Fahrzeuge durch ein Netz von Niederdruckröhren. Die Fahrzeuge werden magnetisch angetrieben, aufgehängt und geführt. Der Hyperloop ist 10-mal energieeffizienter als der Straßen- und Luftverkehr, benötigt 2-3-mal weniger Platz als Schiene und Straße und bietet kürzere Reisezeiten als der Luftverkehr.

Die Fahrgäste können zusätzlich zu den kurzen Fahrten, die der Hyperloop ermöglicht, mit kurzen Zugangszeiten an den Stationen rechnen. Frachtunternehmen können einen äußerst zuverlässigen und rückverfolgbaren Service in Verbindung mit einer effizienten Be- und Entladung der Fracht erwarten. In der gesamten Hyperloop-Infrastruktur gibt es mehrere Zugangspunkte, darunter Passagierbahnhöfe, Frachtstationen und Notzugangsstationen. Letztere gewährleisten die Sicherheit der Fahrgäste in Notfällen.

Hardt Hyperloop-Kunde

Elektromagnetische Aufhängung
Unser System verwendet sowohl "Dauermagnete" - Magnete mit einem permanenten Magnetfeld - als auch Elektromagnete. Die Dauermagnete sorgen für eine ausreichende Kraft, um das Fahrzeug anzuheben, ohne Energie zu verbrauchen, und die Elektromagnete stabilisieren das Fahrzeug lediglich. Dadurch verbraucht das Federungssystem praktisch keine Energie und kann das Gewicht eines Autos mit der gleichen Energie wie eine Glühbirne anheben.

Das Fahrzeug ist 15 mm an einer Stahlschiene aufgehängt, was die Infrastruktur im Vergleich zu anderen Methoden der Magnetschwebebahn wirtschaftlich macht.

Elektromagnetischer Antrieb
Das Antriebssystem schiebt das Fahrzeug nur mit elektrischer Energie mittels eines elektrischen Linearmotors vorwärts, ähnlich wie bei einem Elektroauto. Im Hyperloop erstreckt sich der Motor über die gesamte Strecke. In Kombination mit der elektromagnetischen Aufhängung ermöglicht dies den Fahrzeugen, sich wie auf einer magnetischen Welle vorwärts zu bewegen.

Nachdem der Elektromotor das Fahrzeug auf seine Reisegeschwindigkeit gebracht hat, benötigt es nur noch einen Bruchteil der Energie, um diese zu halten. Wenn es sich einer Station nähert und zu bremsen beginnt, wird das gleiche System verwendet, um eine beträchtliche Menge an Energie zurückzugewinnen, die entweder für den Antrieb des nächsten Fahrzeugs verwendet oder in einer Batterie gespeichert wird.

Die Hyperloop-Weiche
Die Hyperloop-Weiche ermöglicht es dem Fahrzeug, von einem Gleis auf ein anderes zu wechseln und so ein Röhrennetz zu schaffen, in dem man von jedem Ausgangspunkt zu jedem Ziel gelangen kann.
Das Besondere an der Hyperloop-Weiche ist, dass es keine beweglichen Komponenten in der Infrastruktur gibt. Es ist das Fahrzeug, das sich entweder auf das linke oder das rechte Gleis schiebt. Auf diese Weise können die Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit in das Netz ein- und ausfahren, ähnlich wie auf einer Autobahn.

Umgebung mit niedrigem Druck
Die hohen Geschwindigkeiten werden durch die Kombination von Levitation und einer Umgebung ermöglicht, in der kein Luftwiderstand vorhanden ist. Diese Umgebung wird mit Vakuumpumpen geschaffen, die den größten Teil der Luft bis zu einem Druck von 100 Pa, d. h. 0,1 % des atmosphärischen Drucks, aus der Röhre entfernen. Alle paar Kilometer wird eine Pumpstation in der Größe eines Containers benötigt.
Der Energieaufwand für die Fahrt mit dem Hyperloop ist 10-mal geringer als im Straßenverkehr oder in der Luftfahrt, einschließlich der Energie zum Abpumpen der Röhren.

Wir sind sehr stolz auf unseren Beitrag zum Hyperloop und werden Sie in naher Zukunft über Tests und Erfolge auf dem Laufenden halten!

Bakker Magnetics. Delivering magnetic expertise.